Besetzung von Lenkungsausschüssen, das Erreichen von Meilensteinen, gezieltes Risikomanagement oder die Festlegung von Toleranzen: Wo an kommunaler Digitalisierung gearbeitet und über sie gesprochen wird, sind Begriffe des Projektmanagements nicht weit. Sie sind unbedingt notwendig, will man doch effizient und effektiv Digitalisierungsgewinne erreichen. Doch gerade kleine Kommunen, in denen weder hohe finanzielle Mittel noch große personelle Ressourcen zur Verfügung stehen, spüren die Kehrseite der Medaille. Digitalisierungsprojekte ziehen sich hin, finden keinen oder nur unbefriedigende Abschlüsse. Neben ausbleibenden Vorteilen einer gelungenen Digitalisierung eigener Prozesse geht vor allem die Lust am digitalen Aufbruch verloren.
Die Village App packt diese Herausforderungen an der Wurzel. Mit ihrer Einführung entsteht ein anderes Bild von kommunaler Digitalisierung, davon haben sich deutschlandweit bereits 150 Kommunen überzeugen können. Innerhalb kürzester Zeit kann Prosoz eine lokale, personalisierte Plattform zur Verfügung stellen, die digitale Kommunikationswege eröffnet. Verwaltungen können Nachrichten prominent platzieren, einzelne Bürger*innen und ganze Vereine treten miteinander in Kontakt, tauschen sich in Gruppen aus, planen das nächste Dorffest oder stellen Nachbarschaftshilfe unkompliziert bereit.
Egal, ob ein interaktives Dorfleben in den vergangenen Jahren eingeschlafen ist, oder ob es zwar rege stattfindet, aber darunter leidet, dass doch nicht mehr jeder einzelne das analoge Amtsblatt durchblättert: Die Village App hilft, bei der Digitalisierung niedrigschwellig Schritt zu halten und stärkt dabei das lokale Zusammengehörigkeitsgefühl – ganz ohne langwieriges Einführungsprojekt.
Warum macht die Einführung der Village App einfach Spaß?
Die Hemmnisse kommunaler Digitalisierungsprojekte können vielfältig sein, kreisen jedoch oft um wiederkehrende Themen: Erst muss eine Lösung aufwendig gesucht und beschafft werden, doch erst dann gehen die technischen Schwierigkeiten los. Ob Verwaltungsmitarbeitende und die Bürger*innen, die es indirekt betreffen wird, damit dann zufrieden sein können?
Jene Grübeleien kommen bei der Einführung der Village App gar nicht erst auf. Die kostengünstige Miete des Software-as-a-Service-Produkts ermöglicht eine unkomplizierte Beschaffung. Die Web-App wird Prosoz-seitig eingerichtet und personalisiert. Einzig ein individueller Zugangscode, der sicherstellt, dass nur Angehörige der eigenen Dorf- oder Stadtgemeinschaft Teil der Village App werden, muss zugeliefert werden. Und auch der ist schnell gefunden, wenn ein markanter Bach durch den eigenen Ort fließt oder die Bürger*innen sich hinter einem Schlagwort mit lokaler Bedeutung versammeln können.
Eine lebendige und eigenständige Entfaltung lokaler Digitalisierung
Schon ist ein Meilenstein erreicht: Ein digitales System steht zur Verfügung, das nicht nur Mehrwerte für Bürgermeister*innen und Ortsvorsteher*innen bietet, sondern unmittelbar von Bürger*innen genutzt werden kann. In klassischen Digitalisierungsprojekten werden jetzt die nächsten Arbeitspakete verteilt, Abstimmungen und Abnahmen gehen in die nächste Runde.
Die Village App entfaltet ihre Wirkung selbst: Nutzer*innen melden sich eigenständig an und beginnen, die App von ihrem Computer, dem Tablet oder dem Handy aus mit Leben zu füllen. Auch nicht-technikaffine Personen finden einen unkomplizierten Zugang zur App, ihr intuitives Design ermöglicht allen Bürger*innen, am neuen digitalen Dorf- oder Stadtleben teilzuhaben. Eine Klarnamenpflicht und die Überprüfung der bei der Registrierung hinterlegten Mailadresse sichert den respektvollen Umgang in der App und macht es lokalen Verantwortlichen leicht, die Plattform zu moderieren.
Ein üblicher Projektabschluss schwankt irgendwo zwischen einem Gefühl der endlich erreichten Erleichterung und einem letzten angestrengten Aufbäumen, um seine Arbeit doch noch mit einem guten Gefühl abzuschließen.
Die Village App zeigt, dass weder dieser Schluss noch alle vorigen Phasen durchlaufen werden müssen, um sich lokal digitaler aufzustellen. Digitalisierung ohne Projekt kann gelingen. Das schont nicht nur die Nerven kommunaler Digitalisierer, sondern bietet im Fall der Village App auch noch Mehrwerte für Gemeinden und Gemeinschaften.