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Das Ende der Papierflut

Wie Sozialämter ihre Abrechnung digitalisieren

Es ist einer dieser Prozesse, die Verwaltungen noch immer zu analogen Papiermonstern machen: die Abrechnung zwischen den Sozialämtern und sozialen Einrichtungen. Leistungen in zweistelliger Milliardenhöhe für ca. eine Million Fälle rechnen Leistungserbringer wie Pflegeheime, Werkstätten und Sozialdienste jährlich mit den Kommunen ab. In der Regel geschieht das immer noch per Post und Papier oder in Gestalt maschinell nicht lesbarer PDF-Rechnungen.

Mit der eAbrechnung von Prosoz lässt sich dieser Abrechnungsprozess komplett digitalisieren. Die Abrechnungen der Leistungserbringer nimmt das zuständige Sozialamt dabei als strukturierten Datensatz und nicht mehr in Form von Einzelrechnungen entgegen. Das eröffnet eine digitale Weiterbearbeitung und sorgt für eine beispiellose Arbeitsersparnis und enorme Prozessbeschleunigung.

Automatisiert, effizient, nachhaltig

© eAbrechnung Prosoz (prosoz.de/e-abrechnung/)

Kern der Lösung ist der Import von Rechnungsdaten in die kommunalen Fachverfahren, über die soziale Leistungsbedarfe ermittelt und gezahlt werden. Mit der digitalen Datenverarbeitung werden viele der sonst erforderlichen Prozessschritte weitgehend automatisiert. Zeitgesteuerte Abrufe übernehmen die Rechnungsdateien, ordnen die relevanten Daten im Fachverfahren den entsprechenden Fällen zu und vergleichen sie mit den ermittelten Bedarfen. In der Sachbearbeitung finden sich die Rechnungsdaten direkt an der richtigen Stelle und müssen dort nur noch geprüft werden.

Der Bearbeitungsaufwand reduziert sich nachweislich um über 90 %. Insbesondere die zeit- und arbeitsintensiven manuellen Abläufe von der Postbearbeitung bis hin zur Rechnungseingabe entfallen komplett. Sozialverwaltungen, die die eAbrechnung bereits einsetzen, sprechen von einem „Gamechanger“ für ihre Mitarbeitenden. Wo früher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sozialämtern oft tagelang mit der Rechnungsabwicklung beschäftigt waren, können sie sich wieder sinnvolleren Aufgaben zuwenden. Neben einer spürbaren Arbeitserleichterung und Prozessbeschleunigung erhöht sich auch die Datenqualität, da manuelle Übertragungsfehler vermieden werden.

Nicht nur aus Eff­izienz- und Qualitätsgesichtspunkten ist die digitale Abrechnung ein Gewinn. Die Ressourceneinsparung durch die Vermeidung von Papier und Transportwegen ist ein wesentlicher Beitrag zur Nachhaltigkeit, wirkt kostensenkend und trägt zum Image einer modernen und zukunftsorientierten Verwaltung bei. Sie macht auch die Arbeit für die Mitarbeitenden wieder attraktiver – ein wichtiger Faktor im Zuge des Wettbewerbs um Fachkräfte.

Erfordernisse, Synergien, Chancen

Steigende Fallzahlen und die Auswirkungen des Fachkräftemangels machen eine Automatisierung und Digitalisierung von Routinetätigkeiten zwingend erforderlich. Vielerorts fehlen schon jetzt die nötigen Kapazitäten für die persönliche Betreuung von Betroffenen oder eine eingehendere Fallbearbeitung. Arbeitsentlastung wird damit zur Zukunftsaufgabe. Besonders in der Zusammenarbeit mit großen Anbietern, die viele verschiedene Leistungen und oft mehrere Einrichtungen in einer Stadt oder einem Landkreis betreiben, leistet die eAbrechnung einen bedeutenden Beitrag dazu.

Dabei profitieren nicht nur die kommunalen Verwaltungen, sondern auch die sozialen Einrichtungen von der eAbrechnung. Auch hier entfallen Kosten und Aufwände durch die Ablösung papiergebundener Prozesse und die digitale Prozessbeschleunigung führt zu einer reibungsloseren Bearbeitung und schnelleren Zahlung der erbrachten Leistungen.

Mit der eAbrechnung setzt Prosoz dort an, wo die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen die größte Wirkung entfalten kann. Die dabei erzielten Effizienzgewinne reichen über die kommunalen Sozialämter hinaus und sind auch im Interesse der beteiligten Sozialleistungsträger.